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Retrospektive Chantal Akerman
Chantal Akerman erkundet seit ihrem Debüt 1968 die Grenzbereiche der filmischen Repräsentation und Ästhetik, sie unterläuft Konventionen wie Sehgewohnheiten und experimentiert mit dem visuellen Erzählen. In den frühen 70er-Jahren von einem New-York-Aufenthalt und dem strukturellen Kino inspiriert, eroberte sie sich in mehr als 40 Arbeiten scheinbar alle Spielarten des Films – vom Experimentalfilm über das Melodrama und Musical bis zur Literaturverfilmung. Gleichzeitig entzieht sich ihr Kino jeder Zuordnung und bleibt radikal anders. Mit rigoros konstruierten Einstellungen und langen Schwenks untersucht Akerman Identität, Raum und Zeit. Sie zeigt, dass das Leben nicht in narrativen Bögen verläuft, sondern sich anhäuft als Sammlung einzelner Augenblicke, die sich verbinden – oder auch nicht.
In diesem Jahr wird Chantal Akerman 65 Jahre alt. Für uns ein Anlass, erstmals eine Auswahl ausschließlich mit ihren herausragenden dokumentarischen Arbeiten zu zeigen. Wir freuen uns sehr, Chantal Akerman zu den Vorführungen am Samstag und Sonntag persönlich begrüßen zu können.
Kuratorin: Julia Cöllen
Interview (engl.) mit Chantal Akerman auf Youtube

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