Horizont: Das Leben – eine Kunst

Das Leben ist für viele Protagonist*innen in den Filmen des diesjährigen Horizont-Programms ein Felsbrocken, der immer wieder den Berg hinunterrollt. Jeder Tag ein neuer Anlauf. Das gilt für die Gefangenen in einem Jugendgefängnis in Mexiko-Stadt (»Städtebewohner« ) genauso wie für ein Roma-Dorf in Rumänien (»Der Wald ist wie die Berge«). Für ein Junkie-Pärchen in St. Petersburg (»Wenn es blendet, öffne die Augen«) gleichermaßen wie für eine iranische Komponistin, die gegen den Willen der Behörden ein Konzert mit weiblichen Solostimmen durchsetzen will (»No Land’s Song«). Das Leben: eine Kunst. Einmal handelt es sich um ein Kunst-Leben, wie im Porträt des Musikers und Entertainers Helge Schneider (»Mülheim – Texas. Helge Schneider hier und dort«).

Die acht Horizont-Filme – viele von ihnen preisgekrönt und auf den wichtigen deutschen und internationalen Dokumentarfilmfestivals präsentiert – sehen sich um in der Welt. Mit einem offenen Blick und einem untrüglichen Gespür für Bilder und Geschichten.

 

Filmauswahl: Sebastian Bartosch, Julia Küllmer, Stefanie Ott, Mark Stöhr

 



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