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Unformatiert: Die Spannung zwischen Wirklichkeit und Form
Der Dokumentarfilm ist in seinen Anforderungen an den Zuschauer ein Zwitterwesen. Er behauptet eine Beziehung zur Wirklichkeit und beansprucht gleichzeitig, als Kunst wahrgenommen zu werden. In der Sektion Unformatiert richten wir unseren Blick noch einmal genauer auf dieses Spannungsfeld.
Unformatiert heißt für uns in Anlehnung an Jacques Rancière: „Gleichwertigkeit aller Sujets angesichts der absoluten Macht der Kunst.“ Wer zum Geschichtemachen zugelassen ist und wer nicht, wessen Erfahrung als Relevant ins Bild kommt und wessen nicht und in welcher Form, ist keine im Voraus ausgemachte Sache. Der eigene Bruder, alte und junge Freaks, Musiker, einsame Vlogger, Raketen, Mafiamorde, Abstürze, Technonächte, das Ich und die Dunkelheit.
Auf sehr unterschiedliche Arten begegnen die Filme in Unformatiert unserer mehr und mehr fragmentierten Aufmerksamkeit. Filme, die die Reizschwelle der Aufmerksamkeit und Erfahrbarkeit von Bild und Ton ausloten und uns einladen zum Verweilen für die Dauer eines Kinoerlebnisses.
Filmauswahl: Lili Hartwig, Lina Paulsen, Bernd Schoch