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Wettbewerb »direkt«: Innenansichten
Die Aktionsmöglichkeiten dokumentarischer Formen erweitern sich mit der Reflexion einer Erzählpolitik und mit der Nutzung digitaler Medien. Dieser neu gewonnene Bildraum ermöglicht Innenansichten, die selbstermächtigend in politische Prozesse eingreifen, sie befeuern und sich aneignen.
Es sind Innenansichten, die eine Bewegung anstoßen und Anknüpfungspunkte für einen erweiterten Darstellungs- und Interpretationsraum bieten.
Die Gesamtheit der fünf ausgewählten Filme im Wettbewerb »direkt« ergibt ein Panorama, das von Ansichten auf das Innere gegenwärtiger politischer Krisen und Konflikte, der an ihr beteiligten Menschen und Orte bis hinein in die Tiefe eines historischen Kriminalfalles reicht.
Alle Arbeiten demonstrieren im besten Sinne, wozu Film in der Lage sein kann. Das gilt unserer Meinung nach besonders dann, wenn Film mit dem gewählten formalen Ansatz nicht allein nach Aufklärung strebt, sondern eine dokumentarische Ästhetik einsetzt, die die herkömmlichen Sehgewohnheiten genauso hinterfragt wie die dargestellten Inhalte.
Filmauswahl: Thorkil Asmussen, Rasmus Gerlach, Felix Grimm, Anna Belle Jöns
Der mit 3000 Euro dotierte Klaus-Wildenhahn-Preis ist gestiftet von der Landeszentrale für politische Bildung, der wir an dieser Stelle herzlich dafür danken.
Über die Vergabe entscheidet 2013 die folgende Jury:
Dr. Rita Bake (Historikerin, Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg)
Volko Kamensky (Filmemacher aus Hamburg)
Gerhard Wissner (Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest)