Dienstag, 17.4., 19 Uhr
![]() | ![]() |
|
Hippie Masala
von Ulrich Grossenbacher und Damaris Lüthi, Schweiz 2006, 93 Min., 35mm, teilw. O.m.U.
Ab Mitte der 60er Jahre zogen tausende westliche Hippies auf der Suche nach Erleuchtung, freien Drogen oder einem ursprünglicheren Leben nach Asien. Indische Bauern vermuteten hinter dieser Wanderbewegung eine Dürre im Westen. Die heiligen Männer Indiens erkannten darin die Suche nach Spiritualität. Die meisten Aussteiger reisten nach Monaten oder Jahren wieder in ihre Heimat zurück. Doch einige blieben. Cesare, verinderter Yogi aus Italien, Hanspeter, kiffender Bauer aus der Schweiz, Meera, Asketin aus Belgien, Roland, Kunstmaler aus Holland, und die Blumenkinder Erica und Gillian aus Südafrika – schräge Vögel mit ewig glühendem Joint. Der Film beobachtet Alt-Hippies, die auf der Flucht vor der westlichen Zivilisation in ihrem Lieblingsbiotop Indien ein neues Zuhause gefunden haben. Ein Trip zu den Wurzeln des Aussteigertums, der weltabgewandten Hälfte der 68er-Generation, auf der Suche nach den Spuren einer aussterbenden Art. "Neben komischen, skurrilen Momenten bietet Hippie Masala einen faszinierenden Blick auf Menschen, die ihre Träume noch nicht ganz ausgeträumt haben." Berner Zeitung